50 Jahre Peugeot 504 – die revolutionäre Limousine im Pininfarina-Design | Medien Peugeot Österreich

50 Jahre Peugeot 504 – die revolutionäre Limousine im Pininfarina-Design

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Mi, 21/03/2018 - 11:30
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Der Peugeot 504 prägte ab 1968 die obere Mittelklasse als eleganter Trendsetter. Global erfolgreich und sehr langlebig galt der Peugeot 504 lange Zeit als „König der Löwenmarke“. Die vom legendären Designstudio Pininfarina entworfene Reiselimousine wurde 1969 zum „Auto des Jahres“ gewählt. Die Rekordanzahl von rund 3,7 Millionen Fahrzeugen in verschiedenen Versionen lief in 37-jähriger Bauzeit von den verschiedenen Produktionsbändern in mehreren Ländern. Der allerletzte Peugeot 504 wurde im Jahr 2005 in Nigeria gebaut und erhielt sofort einen Ehrenplatz im Fundus des Peugeot Museums in Sochaux/Frankreich.

Heute tritt der neue Peugeot 508, der im Herbst 2018 auf dem Markt kommen wird, als dynamische Coupé-Limousine in die Fußstapfen des damals revolutionären Reisewagens.



Es war die Zeit des Aufbruchs und des Neubeginns: Im Mai 1968 brachen demonstrierende Studenten mit Traditionen und die Gesellschaft mit etablierten Werten: Und Peugeot präsentierte 1968 mit dem Typ 504 ein vollkommen neues Spitzenmodell. Auf Grund der Ereignisse des Mai 1968 in Frankreich wurde die Markteinführung auf den September im gleichen Jahr verschoben.

Der Peugeot 504 war eine elegante Reiselimousine, wie es bis dahin keine gegeben hatte. Gekleidet in exklusive Formensprache des italienischen Stardesigners Pininfarina repräsentierte der Peugeot 504 ein neues Fahrzeugformat, das technische Innovationen sowie Komfort und Extravaganz der Oberklasse in die anspruchsvolle Mittelklasse transferierte. Ein revolutionäres Konzept, wie der robuste und zuverlässige Peugeot 504 in einer fast beispiellos lang andauernden globalen Karriere bewies. Rund 3,7 Millionen Einheiten des auch im Motorsport erfolgreichen Peugeot 504 liefen insgesamt in 37-jähriger Bauzeit von den Bändern. Dies als stilprägende Limousine, familienfreundlicher Kombi und praktischer Pick-up sowie als unvergänglich schönes Coupé und Cabriolet.

Für Mut zum Wandel stand 1968 bereits die Modellbezeichnung 504, führte Peugeot doch mit der 5er-Serie erstmals nach 50 Jahren wieder eine gänzlich neue Fahrzeugserie ein. Positioniert zwischen der etablierten Mittelklasse Peugeot 404 und der späteren klassischen Oberklasse Peugeot 604 war der Peugeot 504 ein progressiver Typ, der schnell den Ruf des ultimativen Peugeot und Königs der Löwenmarke errang. So verwöhnte die 4,49 Meter lange Peugeot 504 Limousine ihre Passagiere mit einem geradezu luxuriösen Raumangebot. Möglich machte das ein außergewöhnlich großzügiger Radstand von 2,74 Metern, der damit sogar das damalige Niveau deutscher Oberklassemodelle erreichte. Technisch beeindruckte der Peugeot 504 von Beginn an durch eine Sicherheitskarosserie, Einzelradaufhängung und Scheibenbremsen an allen vier Rädern. Genügend zukunftsweisende Talente der französischen Limousine, um mit dem damals weltweit wichtigsten Medienpreis „Auto des Jahres 1969“ ausgezeichnet zu werden.

 

Stilprägende Formen für eine neue Zeit

Dazu passte der außergewöhnlich hohe Qualitätsanspruch, den Peugeot im Peugeot 504 umsetzte. So wurde das Spitzenmodell der Marke mit besonderer Liebe zum Detail konstruiert und der Design-Code der Marke weiterentwickelt, wie die trapezförmigen Hauptscheinwerfer zeigten, aber auch der Löwe im Kühlergrill und die Modellbezeichnung als Nummer auf der Motorhaube. Am Fahrzeugheck setzten schräg stehende, getrennte Rückleuchten eine überaus gewagte Signatur, mit der sich die erste Serie der Peugeot 504 Limousine sowie die später eingeführten Typen Peugeot 504 Cabriolet und Peugeot 504 Coupé sofort zu erkennen gaben.

Entwickelt wurde die Formensprache des damals größten Peugeot in einer Konkurrenz zwischen dem von Paul Bouvot geleiteten Peugeot Centre Style und den Studios von Pininfarina. Tatsächlich gewann das Gesamtkonzept der Italiener, inklusive der extravaganten und einzigartigen Heckgestaltung der Peugeot 504 Limousine mit Knick im Kofferraumdeckel. Das markante Frontdesign mit den trapezförmigen Scheinwerfern wurde jedoch von Paul Bouvot entworfen, der damit Peugeot ein neues Gesicht gab. Legendär ist Sergio Pininfarinas Begeisterung ob dieses Geniestreichs seines französischen Kollegen, denn die formvollendeten Scheinwerfer des Peugeot 504 erinnerten ihn an die Augen der italienischen Filmdiva Sophia Loren.

Im Grand Prix d'Elégance um den schönsten Peugeot 504 aller Zeiten legte Sergio Pininfarina aber noch nach. So zählt das auf dem Genfer Salon 1969 präsentierte, dynamisch gezeichnete Duo aus Peugeot 504 Coupé und Peugeot 504 Cabriolet bis heute zu den begehrtesten Stilikonen unter den zweitürigen Peugeot. Automobile Gesamtkunstwerke, die als Neuwagen ebenso wie heute als Klassiker zu entsprechend respektablen Preisen gehandelt werden.

 

Progressive Technik für eine automobile Ewigkeit

Automobile, die fast vier Jahrzehnte gebaut werden, sind rar. Noch rarer sind aber Langstreckenläufer, die solche zeitlichen Distanzen mit immer neuen technischen Lösungen bewältigen. Es sei denn, es handelt sich um einen Peugeot 504. Noch mehr als bei dem vorausgegangenen Longseller Peugeot 404 hat die Löwenmarke im neuen Modell Peugeot 504 auf progressive Technik Wert gelegt. Wobei Innovationen allerdings nur genutzt wurden, wenn sie zuverlässig arbeiteten, zumal der Peugeot 504 auch in afrikanischen und südamerikanischen Ländern mit extremen Klima- und Straßenbedingungen produziert und verkauft wurde. Der allerletzte im Jahr 2005 in Nigeria gebaute Peugeot 504 erhielt sofort einen Ehrenplatz im Fundus des Peugeot Museums in Sochaux/Frankreich. Auch den Sprung nach China bewältigte Peugeot bereits 1985 mit dem Modell Peugeot 504 - als einer der beiden ersten westlichen Autohersteller überhaupt, die in einem Joint-Venture mit chinesischem Partner produzierten.

Getestet und gefestigt wurde der Ruf des Peugeot 504 als Dauerläufer durch zahllose Siege im Rallyesport, ganz besonders in Afrika. Dort triumphierte der Peugeot 504 ab 1975 bei der legendären Safari-Rallye ebenso wie bei der berüchtigten Bandama an der Elfenbeinküste, wo 1976 ein Peugeot 504 Coupé den Gesamtsieg errang vor vier Peugeot 504 Limousinen!

Als echter 68er wagte der Peugeot 504 technisch viel Neues, wie etwa die Einzelradaufhängung zeigte und frühzeitig eingeführte elektrische Assistenten wie eine heizbare Heckscheibe, eine elektromagnetische Zentral-Türverriegelung oder elektrische Fensterheber. Andererseits setzte der Peugeot 504 auch in der Sicherheitsausstattung Maßstäbe, denn diese wurde in jenen Jahren immer neuer Negativrekorde in Verkehrsunfallstatistiken erstmals ganz groß geschrieben. Deshalb übernahm der Peugeot 504 von Beginn an eine Vorreiterrolle mit innovativen Details wie Scheibenbremsen rundum, höhenverstellbaren Sicherheitskopfstützen, serienmäßigen Kindersicherungen in den Türen oder Interieurapplikationen mit Aufprallpolsterung.

Unruhige Zeiten erfordern jedoch auch Anpassungsfähigkeit und auch in dieser Disziplin konnte der Peugeot 504 punkten. So präsentierte Peugeot sein Flaggschiff genau passend zur Zeit der ersten Ölkrise in kostengünstiger Basisversion mit Starrachse und Trommelbremsen hinten sowie auf preiswertes Normalbenzin ausgelegtem 1,8-Liter-Benziner. Alternativ stand bereits seit 1971 ein effizienter 2,1-Liter-Dieselmotor im Angebot, später komplettierten ein 2,0-Liter- und ein 2,3-Liter-Diesel das Selbstzünder-Portfolio im Peugeot 504.

Im Jahr 1970 kam der 2,0-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor auf den Markt, der später mit optionaler Einspritzanlage respektable 76 kW/104 PS Leistung abgab. In den USA erzielte der temperamentvoll motorisierte Peugeot 504 Achtungserfolge – und verfügte als erstes Modell aus Sochaux über einen Abgaskatalysator.

Als Innovation nationaler Bedeutung feierten die Franzosen aber einen anderen Motor: Im Herbst 1974 debütierte im Peugeot 504 Coupé der erste Nachkriegs-Sechszylinder französischer Entwicklung und Produktion. Als später auch das Peugeot 504 Cabriolet mit diesem 2,7-Liter-V6 verfügbar wurde, hatte sich Peugeot seinen festen Platz im automobilen Oberhaus bereits endgültig gesichert. Konnte der kostspielige Sechszylinder doch auch in der 1975 vorgestellten Oberklasselimousine Peugeot zu repräsentativer Form auflaufen.

 

Pionier der Personalisierung: der passende Peugeot 504 für Jedermann

Zum Erfolgsgeheimnis des Peugeot 504 zählte von Beginn an seine Vielfalt. Während sich andere europäische Hersteller noch mit einem überschaubaren Karosserieangebot begnügten, setzte Peugeot auf ein fast konkurrenzlos großes Programm. Auf die viertürige Limousine folgten 1969 das Coupé sowie das Cabriolet sowie 1972 der 4,80 Meter lange Kombi, der als klassischer Break, als Leichttransporter Commerciale und als Familiale mit drei Sitzreihen und sieben Sitzplätzen angeboten wurde.

Als Lastenträger für schwere und raue Einsätze wurde 1979 der Pick-up eingeführt, den es ebenso wie die Kombis auch mit einem Allradantrieb des elsässischen Spezialisten Dangel gab. Ihren Einsatz in Afrika als fast unzerstörbarer Lastentransporter bestritten die Pick-ups aber vor allem mit klassischem Hinterradantrieb. Zu Freizeittrends in Europa passten dagegen Peugeot 504 mit Wohnmobilaufsatz oder als Surfboardtransporter. Für das Chassis des Peugeot 504 wurden nicht weniger als 30 verschiedene Aufbauten angeboten – eine frühe Form der Individualisierung.

 

Vom Peugeot 504 zum neuen Peugeot 508: So sehen Design-Ikonen aus

Mit den Formen des Peugeot 504 fand Peugeot zu einer vollkommen neuen, eigenständigen Linie bei den Limousinen, einem „Style Maison“, der die Marke charakterisierte und den Ruf von Peugeot als Designinstanz unter den großen Volumenherstellern weiter ausbaute.

Heute ist es der neue dynamische Peugeot 508, der die große Reiselimousine in muskulösem, raubtierhaftem Design neu definiert und Oberklasse-Qualitäten stilsicher in kompakte Proportionen kleidet. Dazu haben sich die Peugeot Designer vom Konzept des klassischen Viertürers verabschiedet und den neuen Peugeot 508 als fünftürige Coupé-Limousine in aufregende Fastback-Form gebracht. Im Interieur ist das markentypische, einzigartige Peugeot i-Cockpit® mit dem kleinen, handlichen Lenkrad auffälliger Blickfang.

An seine direkte Abstammung vom Peugeot 504 als allererstes revolutionäres Flaggschiff der Peugeot 5er-Serie erinnert der neue Peugeot 508 gezielt durch stilistische Reminiszenzen. So finden sich auch beim Peugeot 508 drei schräg stehende, getrennte Rückleuchten. Den Löwen trägt die neue Peugeot Limousine im Kühlergrill und die Modellbezeichnung 508 auf der Motorhaube. Beste Voraussetzungen für den Peugeot 508, um die große Geschichte der Marke bei innovativen Reiselimousinen mit Oberklasse-Anspruch fortzuschreiben.

 

 

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Über Peugeot:

Peugeot bietet als einziger Hersteller mit einem breiten Angebot von Pkw und Nutzfahrzeugen, Scootern, Fahrrädern und Dienstleistungen Mobilität für jede Lebenslage. Intensives und hochwertiges Fahrerlebnis, rassiges Design und kompromisslose Qualität machen den Kern des Markenversprechens aus und tragen zur Emotionalität eines jeden Peugeot bei.

Peugeot ist in 160 Ländern mit mehr als 10.000 Verkaufsstellen vertreten, steht überall in gleicher Weise für Anspruch, Stil und Emotion und hat 2017 weltweit 2.119.845 Fahrzeuge abgesetzt. Das bedeutet ein Plus von 10,4 Prozent gegenüber 2016. Peugeot steht für Anspruch, Ästhetik und Emotion und orientiert sich am Leitbild einer Premium-Volumenmarke mit internationaler Ausrichtung. Die automobile Geschichte der 1889 geschaffenen Marke wurde dieses Jahr mit dem erneuten Sieg bei der Dakar Rally um ein Kapitel reicher.

2017 wurde mit dem Peugeot 3008 zum fünften Mal in der Automobilgeschichte mit dem Titel „Auto des Jahres“ ein Peugeot ausgezeichnet.

Die Auszeichnung „Engine of the Year“, 2017 zum elften Mal in Folge für einen Peugeot-Motor, unterstreicht das Know-How im Motorenbau.

 

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