Peugeot RCZ - Produktionsjubiläum für den Supersportler aus Graz | Medien Peugeot Österreich

Peugeot RCZ - Produktionsjubiläum für den Supersportler aus Graz

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Fr, 15/02/2013 - 00:00

Am 14. Februar rollte der 50.000ste Peugeot RCZ von den Bändern des Magna Steyr Werkes in Graz



Konzeptfahrzeuge schaffen es in der Regel recht selten in die Serie. Anders beim RCZ, der erstmals 2007 auf der IAA in Frankfurt als Studie gezeigt wurde. Die Resonanz von Fachleuten und Publikum auf die vom deutschen Designer Boris Reinmöller entworfene Studie war so vielversprechend, dass sich die Konzernlenker entschlossen, den automobilen Traum Wirklichkeit werden zu lassen.
So handelte Peugeot auch diesmal ganz in der Tradition der Marke, neben Fahrzeugen für den Massengebrauch immer wieder mit Autos voll Emotion und Leidenschaft zu überraschen. Die lange Liste eleganter Coupés oder freiheitsverheißender Cabrios wie der 504er bis hin zum Coupé/Cabrio à la 206 sind der Beweis dafür.

Magna Steyr entwickelt und produziert

Als Glücksgriff erwies sich schließlich die Entscheidung, bei der Fremdvergabe des Projektes Magna Steyr den Vorzug zu geben.
Die in Graz beheimateten Experten für Gesamtfahrzeugentwicklung und Auftragsfertigung, gingen aus Teilen der ehemaligen Steyr-Daimler-Puch hervor und sind heute eine Gruppe des Automobilzulieferers Magna International. In der Rekordzeit von rund zwei Jahren entwickelten sie den Showcar RCZ zur Serienreife. Um diese kurze Entwicklungszeit zu schaffen, entschieden sich die Ingenieure in Graz für die virtuelle Entwicklung. Dabei wurden viele Bereiche wie Gewicht, Aerodynamik, Umwelt, Fahrdynamik oder Fahrsicherheit virtuell abgearbeitet. Die Geometrie und sämtliche anderen Funktionen des Fahrzeuges wurden unter Verzicht auf klassischen Prototypen ebenfalls virtuell simuliert. Vor der endgültigen Aufnahme der Serienproduktion durchlief das Sportcoupé im Rahmen seines Lastenheftes eine intensive Testphase von einer Million Kilometer, die es unter unterschiedlichsten Bedingungen erfolgreich absolvierte.

Die Produktion bis heute

Nach Start der Produktion Ende 2009 wurde im Laufe des Jahres 2010 die Vollproduktion aufgenommen. Im April desselben Jahres erfolgte seine Markeinführung in Europa.
14 Monate später, im Juni 2011, rollte bereits der 30.000ste RCZ von den Bändern in Graz.
Der 14. Februar 2013 ist nun Stichtag für ein weiteres Jubiläum: Der 50.000ste RCZ verlässt die Fertigungslinie in Graz.
Das Jubiläumsmodell ist ein rassiger 1.6 THP Benziner mit 200 PS in Erithrea Rot, der zu einem Kunden in Deutschland ausgeliefert wird.

Performance in Österreich

Trotz der starken Konkurrenzierung durch deutsche Anbieter schlägt sich der Peugeot RCZ in Österreich überdurchschnittlich und zählt zu den erfolgreichsten Modellen der Marke in Österreich.
Obwohl er 2010 erst Ende April in die Schauräume der heimischen Händler rollte, musste er sich in der Jahresbilanz nur knapp dem VW Scirocco geschlagen geben (439:453 Neuzulassungen). Seither ist er unbestrittener Marktführer und Titelinhaber in seinem Segment. So konnte er 2011 den VW Scirocco auf Distanz halten (431:422) und ihm 2012 wiederum die Stirn bieten (256:228). Das Audi TT Coupé rangiert jeweils abgeschlagen im Mittelfeld.
Von 2010 bis 2012 wurde der RCZ 1.134 Mal in Österreich verkauft. Somit blieben bis dato 2,33% seiner Gesamtproduktion als Neuzulassungen im Inland, was unseren Heimmarkt unter die Top Ten einer Abnahmeländer bringt.

Neues Erscheinungsbild

Mit dem Wechsel des Modelljahrganges glänzt der RCZ ab 2013 mit verfeinerter Frontpartie und  freigestelltem und dezenterem Markenemblem. Seine Optik orientiert sich nun am aktuellen Familiengesicht der Marke. Sie wird unterstrichen durch eine gänzlich neue Frontschürze, in deren flügelförmigen Aussparungen die LED-Taglichtleisten seitlich integriert sind. Der Rest des Blechkleides blieb weitgehend unverändert. Neue Leichtmetallfelgen und Farben verleihen ihm äußerlich zusätzlichen Pepp.

Mehr Power im neuen RCZ R

Gegen Ende des Jahres reicht die Löwenmarke eine Sportversion des RCZ nach. Befeuert von einem neuen 1.6 l THP Motor mit 260 PS zielt er auf Kunden, die als absolute PS-Fans ein Mehr an Leistung fordern. Das Gemeinschaftsprodukt der Teams von Peugeot Sport und der Entwicklungsabteilung von PSA bringt es auf eine Literleistung von mehr als 160 PS, die mittels Torsen- Sperrdifferential für wuchtigen Vortrieb über die Vorderachse sorgt.
Einem weiteren runden Produktionsjubiläum in der Erfolgsschmiede in Graz steht in absehbarer Zeit also nichts mehr im Weg.

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